Urban Sports Club sichert sich zweistelliges Millionen-Investment

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Urban Sports Club sichert sich zweistelliges Millionen-Investment

Newsartikel.

In Deutschland ist der Sport-Flatrate-Anbieter Marktführer. Nun nimmt das Berliner Startup neue Länder ins Visier. Das Geld soll bei der Expansion helfen.

Schon Anfang des Jahres gab es Gerüchte über eine bevorstehende Finanzierungsrunde. Jetzt ist es offiziell: Der Urban Sports Club hat einen zweistelligen Millionenbetrag erhalten. Angeführt wird die Runde von Partech. Als erstes deutsches Unternehmen erhält das Berliner Sport-Startup eine Finanzierung durch den Growth Fonds der internationalen Investmentgesellschaft. Auch die Alt-Investoren sind in der aktuellen Runde erneut mitgegangen, heißt es vom Startup.

Zuletzt sammelte es im Frühjahr 2017 einen Millionenbetrag ein. Damals investierte der Flixbus-Investor Holtzbrinck-Ventures einen Millionenbetrag. Auch Rocket Internet beteiligte sich wenige Monate zuvor an dem Berliner Startup, das seinen Mitgliedern Flatrates für Fitnessstudios, Sportkurse oder Wellnessangebote anbietet.

„Wenn wir wollten, könnten wir jetzt auf Break Even gehen. Wir sind aber auf Expansion getrimmt“, sagte Benjamin Roth Anfang des Jahres im Interview mit Gründerszene. Er hat das Startup 2012 gemeinsam mit Moritz Kreppel gegründet.

Das Flixbus-Prinzip
Seit 2015 treiben die Gründer das Wachstum ihres Unternehmens aggressiv voran. Mittlerweile ist die Sport-Flatrate in mehr als 30 deutschen Städten buchbar. 2016 fusionierte Urban Sports Club mit dem Rocket-Venture Somuchmore. Anfang dieses Jahres folgte die Übernahme des Wettbewerbers Fitrate. Unter den noch vorhandenen Flatrate-Anbietern haben die Berliner damit deutschlandweit mit Abstand die größte Marktpräsenz. Ähnlich wie Flixbus mittlerweile den Fernbusmarkt dominiert, übernimmt allmählich auch Urban Sports Club das Ruder in seiner Branche.

Seit 2017 ist Urban Sports Club auch in Frankreich aktiv. Derzeit können Kunden in Paris bei mehr als 300 Partnern trainieren, seit Kurzem arbeite man auch mit Sportstätten in Lyon und Italien zusammen, teilt das Unternehmen mit aktuell 150 Mitarbeitern weiter mit. Mit den eingesammelten Millionen solle vor allem der Start in weiteren französische Städten finanziert und mehr Personal eingestellt werden.

Hinter den Sport-Flatrates steckt die Idee, gegen eine monatliche Gebühr ohne vorherige Anmeldung bei einer Vielzahl von Sportangeboten länderübergreifend teilnehmen zu können. Einzelne vertragliche Verbindlichkeiten mit Sportclubs entfallen dadurch. Im Angebot befinden sich neben Fitnessstudios beispielsweise Yoga-, Boulder-, Schwimm-, Golf- sowie Skiangebote. Urban Sports Club ist außerdem im B2B-Segment unterwegs, bietet also auch Sportkurse für Firmen an.

Bild: Urban Sports Club / Sarah Zahn